Freitag, 30. Oktober 2015

Bertolt Brecht:Zitate und Sprüche

Bertolt Brecht

( 10. Februar 1898 in Augsburg;  14. August 1956 in Ost-Berlin) war ein einflussreicher deutscher Dramatiker und Lyriker des 20. Jahrhunderts. Seine Werke werden weltweit aufgeführt. Brecht hat das epische Theater beziehungsweise „dialektische Theater“ begründet und umgesetzt. 


Bertolt Brecht Zitate

Wer die Wahrheit nicht weiß, der ist bloß ein Dummkopf. Aber wer sie weiß und sie eine Lüge nennt, der ist ein Verbrecher.

Bankraub: eine Initiative von Dilettanten. Wahre Profis gründen eine Bank.

Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren.

Der Mensch ist erst wirklich tot, wenn niemand mehr an ihn denkt.

Die Schriftsteller können nicht so schnell schreiben, wie die Regierungen Kriege machen; denn das Schreiben verlangt Denkarbeit.

Wer A sagt, der muss nicht B sagen. Er kann auch erkennen, dass A falsch war.

Kein Vormarsch ist so schwer wie der zurück zur Vernunft.

Das große Karthago führte drei Kriege. Nach dem ersten war es noch mächtig. Nach dem zweiten war es noch bewohnbar. Nach dem dritten war es nicht mehr zu finden.

Die Wahrheit ist das Kind der Zeit, nicht der Autorität.

Erst kommt das Fressen, dann die Moral.

Die Schwärmerei für die Natur kommt von der Unbewohnbarkeit der Städte.

Die Erfindungen für Menschen werden unterdrückt, die Erfindungen gegen sie gefördert.

Vertrauen wird dadurch erschöpft, dass es in Anspruch genommen wird.

Der große Sport fängt da an, wo er längst aufgehört hat, gesund zu sein.

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